Workshop TC

  • Hallo zusammen,


    es kam die Idee auf einen Workshop im Vorfeld des Cons zu machen, bei dem grundlegende Spielelemente vermittelt werden.
    In Frage käme der Mittwochnachmittag/Abend vor dem TC 13, der 24.10.2018, da bis dann alle Teilnehmer vor Ort sein sollten,
    denn wir am Donnerstag um 08:15 Uhr IT.


    Inhalte des Workshops könnte sein:
    - Dienstspiel (Wie funktioniert Militärdarstellung im LARP-Kontext?)
    - Simulation vs Rollenspiel (Wann töten zu viele Regeln rollenspielerische Darstellung?)
    - Storytelling Mechanismen im einem Military Scifi-Setting (Wieviel Realismus verträgt ein Rollenspiel?)


    Maximal Dauer wären drei Stunden (inkl zwei Pausen).
    Zu jedem Thema gibt es ein wenig Theorie und ein paar praktische Übungen.
    Ort: in der Messe


    Weitere Themen können vorgeschlagen werden :)


    Liebe Grüße
    Anne


    PS: Die Teilnahme ist natürlich freiwillig.


  • - Simulation vs Rollenspiel (Wann töten zu viele Regeln rollenspielerische Darstellung?)


    Das hört sich sehr negativ an. Ich kann mir denken wie es gemeint ist. Aber ich möchte dennoch auf zwei Aspekte eingehen.


    a) TC ist keine Milsim
    Bsp.: es genügt wenn man weiß wann man wen zu grüßen hat und dass man irgendwie die Hand Richtung Schläfe bringt. Spätestens wenn man jemand gesehen hat, der das macht, kann man das nachmachen. Das ist die Basis, die man erwarten kann.
    Dennoch schaut "mehr wie in echt" schöner aus. D.h. wer das tun mag, darf das tun. Wer das lernen mag, kann eine Unterrichtung anregen. Aber beides halte ich für kein "Muss".


    b) Regeln vs Spiel
    Wenn es zu viele Regeln gibt, kann sich das eh keiner merken und der Einstieg in das Spiel ist schwierig. Genauso kann es passieren dass jemand sagt "das spiele ich jetzt nicht aus Angst etwas falsch zu machen (OT) und dann IT Konsequenzen zu erhalten". Ja, passt. Genau dafür gibt es die obengenannte Basis, für die man in der Realität einen Anschiss bekäme.
    Aber es gibt durchaus Spieler denen eine bestimmte Menge von Regeln oder Handlungsabläufen überhaupt erst die Sicherheit gibt, dass sie etwas sich trauen zu spielen und dass sie dabei den Kopf frei haben für die eigentlich damit beabsichtigen Dinge. Bsp: Gespräch nach einer Meldung beim CO. Andere Personen stellen sich vielleicht vor wie das aussehen könnte und machen das dann einfach. Ich kann das nicht. Wenn ich so ins Büro käme, wäre ich beim Gespräch nach der Meldung völlig gehemmt weil ich die ganze Zeit überlegen würde ob das, was ich gemacht habe, jetzt ok war.
    Also schaue ich mir vorher an, wie so etwas gemacht wird und lege mir daraus etwas Spielbares zurecht. Und diesen Spielvorschlag stelle ich Anderen zur Verfügung. Ja, der Handlungsvorschlag wird wohl über die obengenannte Erwartungsbasis hinausgehen. Aber er ist eben auch nur ein Vorschlag, keine Regel.


    Daher wäre mein Vorschlag, sollte die Meinung bestehen dass wir zu viele Regeln haben (die eine Mehrheit der Spieler als einschränkend empfindet), dass eine Entrümpelung gemacht wird. Wo eine Einigung auf eine Erwartungsbasis (für die, die mit möglichst wenig Regeln ihre Spielfreiheit finden) stattfindet. Und aber auch für diverse Abläufe Handlungsvorschläge gemacht werden (für die, die mit mehr Vorgaben ihre Spielsicherheit und damit Spielfreiheit finden).

  • Spätestens wenn man jemand gesehen hat, der das macht, kann man das nachmachen. Das ist die Basis, die man erwarten kann.


    Nö. ;) Hilfe, Hilfe, ich werde unterdrückt!


    *trollt sich in die Ecke, in der irgendjemand das Glas für schlechte Witze aufgestellt hat*

  • Nachdem ich inzwischen an ein paar verschiedenen Workshops im Larp teilgenommen habe bin ich von dem Konzept vollends begeistert. Vollends.


    Geeignet für so viele Dinge... von gemeinsamen Grundlagen schaffen oder bekräftigen, komplexeren Vorgängen die Schärfe nehmen, einen Konsens bekräftigen im Umgang miteinander, auch Unterschiede herausarbeiten die man im Spiel verwenden kann, Härtegrade im Umgang miteinander etablieren usw.


    Wichtig ist hierbei aber vorallem die Art der Interaktion miteinander. Das sind keine Diskussionsrunden, das sind praktische Übungen und aus meiner Erfahrung von anderen Cons stimmen sie unglaublich gut in ein Setting ein und erwecken trockene Regeln mit Leben.


    Ich denke auch an die Neuzugänge und die Anfänger, wenn ich daher sage: gemeinsame Workshops sind eine wunderbare Sache!


    Ich habe auch keinen Zweifel daran, dass die exzellent besetzte Orga für uns ein unterhaltsames Paket an Übungen und Ansprachen schnüren kann und wird :)

  • Spätestens wenn man jemand gesehen hat, der das macht, kann man das nachmachen. Das ist die Basis, die man erwarten kann.


    Nö. ;) Hilfe, Hilfe, ich werde unterdrückt!


    Falls du einen persönlichen Übersetzer Bild in Ton brauchst... sprich mich an ;-) :hug


    Trigger

    William &quot;TRIGGER&quot; Murphy <br />KIA: Olaf K. Rookensan - Frachterloser Kapitän! - Reaktiviert als Pilot der Colonial Forces (291.04856) - died: 003.04857<br />You got:<br />&quot;I Survived Menin-10&quot;-Badge (TC5)<br />&quot;2 Presidents for 1 Fleet&quot;-Badge (TC6)<br />&quot;I served the Marines&quot;-Badge (TC7)<br />&quot;Killed by a Cylon with a smile on his face&quot;-Badge (TC8)<br /><br />&quot;Pilots don&#039;t cry!&quot;-Badge (TC11)


  • Falls du einen persönlichen Übersetzer Bild in Ton brauchst... sprich mich an ;-) :hug


    >
    Erinnert micht jetzt an die Wings of fury II Vorführung beim TC 12 und Solans Beitrag im Zitate-Thread danach. ;)



    Die kompletten Mannschaftler und Zivilisten während der Filmvorführung, einstimmig: "Zwei Wochen später..."


    Und die Deckhand neben mir, dessen Namen ich leider nicht rausgefunden habe, nachdem bei Wings of Fury II mal wieder alles zerschossen wird: "Explosion, Krieg, bumm!"


    Für die Untertitel dankt der Schwerbehindertenbeauftragte. ;)

    Ellen Green - Green & Psathas Logistik - CFD Iason - Picon

    PO2 Jean Doyle - BSG-42 Acheron - Caprica