Was bisher geschah...

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Vorgeschichte


Wir schreiben das 49te Jahrhundert. Die Menschheit lebt im Cyrannus-Sternensystem, wo sie 12 verschiedenen Planeten kolonisiert haben. Die Unterschiede zwischen arm und reich sind gewaltig; es gibt Kriege zwischen den Kolonien, Besatzungen, Ausbeutung, aber auch Kooperationen und Allianzen.


Technologisch sind die 12 Kolonien unserer Welt weit voraus. Dem Großkonzern Greystone Industries gelingt ein enormer technologischer Durchbruch, die Erschaffung von humanoiden Robotern aus Chrom und Stahl, ausgestattet mit enormer Kraft, Robustheit und begrenzter künstlichen Intelligenz, genannt Cylons (=Cybernetic Life Form Node). Aus ungeklärten Ursachen entwickeln die inzwischen auf allen Kolonien eingesetzten Cylonen ein eigenes Bewusstsein und sagen von ihren Schöpfern los.


Der erste cylonische Krieg beginnt. Auf allen Kolonien kämpfen die Menschen um ihr Überleben, denn die Cylonen scheinen sich die vollständige Vernichtung der Menschheit zum Ziel gesetzt zu haben. Aus der Not geboren schließen sich die Menschen erstmals zu einem Militärbündnis zusammen, den Twelve Colonies of Kobol. Die frisch gegründeten Colonial Forces erhalten die volle Unterstützung aller Kolonien; Ressourcen, Forschung und Streitkräfte werden gebündelt.


Im Laufe der 12 Jahre Krieg, die folgen, entwickelt die Menschheit eine den Cylonen überlegene Raumflotte, bestehend aus den Großkampfschiffen der Battlestar-Klasse, die sowohl Schlachtschiffe als auch Träger für Viper und Raptor darstellen, und den Colonial Defenders, die als agile Begleitschiffe der Battlestars gedacht sind. Die Cylonen setzen ihre eigene Entwicklung ein, die Basissterne, welche leicht gepanzerte Trägerschiffe für ihre Raider sind. Alle Großkampfschiffe und größere zivilen Schiffe verfügen neben einem konventionellen Antrieb über eine Sprungtechnologie, die riesige Distanzen in Augenblicken überbrücken kann, den FTL (= Faster Than Light) Antrieb.


Nach 12 Jahren des Krieges willigen die Cylonen überraschend in ein Waffenstillstandsabkommen ein. Eine Demarkationslinie wird vereinbart, die Cylonen verlassen die Kolonien und ziehen in den tiefen Raum.


Aus dem erfolgreichen Militärbündnis wird ein föderaler Staatenbund. Man gibt sich eine Verfassung, bildet gemeinsame Gesetzgebungskammern und wählt einen Präsidenten der zwölf Kolonien. Die Kriege zwischen den Kolonien enden, die interkoloniale Wirtschaft blüht auf. Manche jüngere Kolonie profitiert vom Frieden, andernorts bleibt es bei dem fremdbestimmten Schicksal, genannt Patronage, und die Ausbeutung hat Bestand. 40 Jahre vergehen ohne Kontakt zu den Cylonen.


276.04856, Cyrannus System, der Tag 0.


Die Cylonen überziehen die Zwölf Kolonien ohne Vorwarnung in einem kolossalen Erstschlag mit einem neuen Krieg. Das neu geschaffene gemeinsame vernetzte Verteidigungssystem der Colonial Forces versagt kläglich und erlaubt dem Feind, ganze Battlestars im Raum hilflos zu havarieren und die mächtigen orbitalen Verteidigungsanlagen gegen die eigenen Kolonien einzusetzen. Die Cylonen schlagen die von unerklärlichen Computerfehlfunktionen und Ausfällen geplagte Flotte der Menschen im Raum vernichtend und beginnen eine Bombardierung der Kolonien mit Atombomben. Binnen weniger Stunden sterben 56 Milliarden Menschen.


Die Geschichte der Iason-Flotte


Die CFD Iason war für Reparatur- und Umbauarbeiten in der streng geheimen NIMROD Werft auf Picon. Sie war bereits gut ein halbes Jahr vor dem Tag 0 im Terrex-Flottenmanöver (TC3.5) aus ungeklärten Umständen mit einem anderen Raumschiff kollidiert. Nach der schweren Beschädigung entschloss man sich, das Schiff umzubauen und mit experimentellen Systemen zur Erkundung des tiefen Weltraums auszustatten.


Die aktuelle Besatzung der Iason setzt sich vornehmlich aus Soldaten und wenigen Zivilisten zusammen, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs auf die Kolonien gerade in der nahe gelegenen kolonialen Flottenakademie befunden haben und sich zur Werft durchschlagen konnten (TC3). Um die genauen Umstände des Starts der Iason mit seiner jetzigen Besatzung ranken sich allerlei Gerüchte, die auch nicht verstummen wollten, nachdem der Präsident eine Generalamnestie für alle Beteiligten und die gesamte Besatzung aussprach.


Nach dem Start der Iason wurde diese aufmunitioniert und beladen, so gut es in der nahen Weltraumversorgungsbasis „Hurricane“ (TC4) im Helios Delta Sektor des Cyrannus Systems ging. Man formierte alle zivilen Schiffe zu einer gemeinsamen Schicksalsgemeinschaft, die hier im weiteren „Iason Flotte“ genannt werden wird.


Man fand dort auch die CSV Osiris im Raum treibend. Bei einem Boarding stellte sich heraus, dass die gesamte Besatzung getötet worden war. Bei dieser Gelegenheit hatte die Iasonbesatzung erstmals Kontakt zu cylonischen Bodenstreitkräften. Neben schwer bewaffneten Centurios aus Chrom und Stahl, gab es auch einen ersten Kontakt mit den menschlich aussehenden Cylonen aus Fleisch und Blut, meist Skinjobs genannt. Eine blonde Frau in einem roten Kleid wurde dabei beobachtet, wie sie augenscheinlich Centurios kommandierte. Zum Entsetzen aller sah sie der allseits geschätzten und vielen auf der Iason persönlich bekannte Viper-Pilotin Amanda „Wookie“ Shapherd zum Verwechseln ähnlich. Ein großer Schock: LT Shapherd ist eine Agentin des Feindes, die die Colonial Forces erfolgreich infiltriert hat. Man zog sich zurück und bei einem zweiten Boarding war die Osiris nun verlassen. Das Schiff wird bemannt und in die Flotte integriert.


Die Iason und ihre Flotte wird wenig später von einem cylonischen Basisstern gestellt, der mit Hilfe der einzigen Nuklearwaffe der Flotte vernichtet werden kann. Die Raptor-Pilotin LT Daniela James, die die Bombe zum Ziel brachte, verdient sich mit dieser mutigen und tollkühnen Aktion ihr neues Callsign „Nuke“.


Die Flotte um den Battlestar Galactica und ihre Präsidentin Laura Roslin ist aus fernen Funksprüchen bekannt, aber nicht mehr erreichbar, nachdem man ein mögliches Rendezvous knapp verpasst hatte. Wie die Galactica Flotte entscheidet sich die Iason Flotte daraufhin zur Flucht und verlässt das Cyrannus System alleine.


Die Flotte fliegt als erstes Ziel zu einer kleinen Kolonie mit einem stillgelegten Bergwerk auf einem Planeten namens Menin-10, in der Hoffnung dort Lebensmittel, Medikamente und Versorgungsgüter zu bergen (TC5). Die überlebenden Bewohner von Menin-10 waren in einer Widerstandszelle organisiert die von einem Mr. George Neville angeführt wurde, einem der Eigentümer der Redwood Mining Corporation, die die Schürfrechte der Kolonie erworben hatte.


Wie sich kurze Zeit später herausstellen sollte, kämpften hier zwei verfeindete cylonische Fraktionen gegeneinander. George Neville stellte sich als Anführer der einen Fraktion heraus, die gegen die Frau in Rot vorging. Beide Seiten scheinen Kontrolle über Centurios zu besitzen. Es wurde beobachtet, wie beide Skinjobs im Kugelfeuer starben, aber später scheinbar unversehrt wieder auftraten. Eine neue Erkenntnis: Skinjob-Modelle sind wohl ganze Baureihen. Es existieren viele Kopien die alle identisch aussehen.


Der Anlass der Kämpfe gerade auf Menin-10 ist ungeklärt. Womöglich standen sie im Zusammenhang mit einem rätselhaften Menschenlabor, das sich in den Tiefen des nahen Bergwerkes befunden hat.
Diverse Teilnehmer der Mission auf Menin-10 leiden seit dieser Außenmission unter einer mysteriösen Krankheit, die sich bisher nicht verbreitet hat, aber den betroffenen Personen zunehmend mit grippeähnlichen Symptomen gesundheitlich zusetzt. Mit Versorgungsgütern und den verbliebenen Menschen von Menin-10 macht sich die Flotte auf in den tiefen Raum.


Nach der Rückkehr mussten die Missionsteilnehmer feststellen, dass an Bord der Iason derweil die Berufung des ehemaligen Handelsministers Mr. Maxwell zum neuen Präsidenten im Gange ist. Da er eine exakte Kopie des als Cylon identifizierten George Neville war, wurde seine Vereidigung in letzter Sekunde verhindert. (TC6) An seiner Stelle wurde stattdessen ein Mitglied des People‘s Council zum Präsidenten vereidigt, Mr. Florentius Demeter. Er wählte einige Räume der CFD Iason als Sitz der neuen Administration. Schon früh wurde Kritik an seiner Ernennung und seinem autokratischen Führungsstil laut. Er ließ sich davon jedoch nicht beirren und begann mit einem Stab aus zwei treuen Angestellten unverzüglich die Arbeit: den Aufbau einer zivilen Regierung.


Zu Beginn seiner Präsidentschaft stand die Krise rund um die SV Keton. Der Hochrisikofrachter SV Keton weigerte sich, die Autorität der Administration anzuerkennen, wollte keine Auskunft erteilen über seine Fracht und die geladene Menge an Roh-Tylium, eine Inspektion durch Beobachter verweigerte er ebenso. Kompromisslos im Umgang mit dem Kapitän der Keton, wies Demeter das Militär zum Handeln an, doch noch bevor die Raptoren der Iason für das Entermanöver an der Keton andocken konnten, sprang diese mithilfe ihres FTL-Antriebs davon und lies einen Frachtcontainer zurück. Darin befand sich „menschliche Ware“ sowie der vormalige erste Offizier der Keton. Alle zehn Personen wurden mit einem schnell wirkendem Nervengift getötet und zurück gelassen. Das Schicksal der Keton ist ungeklärt, man vermutet, dass sie bei ihrem blinden Sprung zerstört wurde.


In der Folgezeit beschließt die Administration Demeter diverse Maßnahmen, allen voran die Umverteilung von Gütern und Personen zwischen den Schiffen der Flotte. Durch die Umverteilungen entsteht eine große Unruhe in der Flotte. Demeter und sein wissenschaftlicher Berater Mr. Cyprian Eldar fallen bei der Öffentlichkeit mehr und mehr in Ungnade.


Zum Jahreswechsel hin wurden Teile der Besatzung der Iason in eine Art Zwangsurlaub versetzt und zur Erholung von den vorangegangenen Strapazen auf das Casinoschiff CMS Tyche geschickt (TC7).
Endlich werden Wahlen abgehalten, zunächst nur für das Quorum of Twelve, die kleinere der gesetzgebenden Kammern, die die Verfassung vorsieht. In das Quorum gewählt werden unter anderem der Satiriker Mr. Rumfray Belagos, der Mathematiker Dr. James Porter und ein ehemaliger ziviler Pilot, Mr. John Trakinovich.


Nach ungefähr zehn Wochen der Ruhe gibt es auf einmal feindliche DRADIS-Kontakte. Die Cylonen haben die Flotte gefunden! Wie sie das vollbringen konnten, ist zunächst ein großes Rätsel, denn das Ziel eines FTL-Sprungs kann eigentlich nicht nachverfolgt werden. Die Cylonen zwingen die Iason in ein erbarmungsloses Katz-und-Maus-Spiel. Die Flotte springt immer wieder zu neuen Koordinaten, aber spätestens nach 43 Minuten tauchen auch die Cylonen wieder auf.


Die Tyliumreserven neigen sich dem Ende zu, genauso wie die Leistungsfähigkeit der Crew, die über mehr als 3 Tage ununterbrochen und ohne Schlaf pendelt zwischen Notstarts, Feindkontakten, einem Sprung in die erhoffte Sicherheit, verkürzten Wartungsarbeiten und dann wieder neuen Feindkontakten.
Es kommt zu einem Boarding der Iason durch cylonische Enterkommandos. Mehr als hundert Menschen sterben in den Gängen der Iason bei erbitterten Kampfhandlungen. Aufgrund eines kritischen Treffers im Gefecht entsteht in einer bemannten Sektion der Iason ein Feuer. Der XO des Schiffes, LTC Sellars, trifft die harte aber notwendige Entscheidung einer sofortigen Notentlüftung, um ein Übergreifen des Feuers auf kritische Systeme zu verhindern. LT Rawhide im CIC führt den Befehl aus. Durch diese Maßnahme sterben mehr als zwei Dutzend Crewmen, die die Sektion nicht rechtzeitig räumen konnten.


Während das Militär alles versucht, um die Flotte in Sicherheit zu bringen, drängt sich ein Verdacht auf: An Bord der Iason muss es einen Verräter geben, der die Koordinaten an die Cylonen übermittelt. Anders ist nicht zu erklären, dass die Cylonen ein ums andere Mal den Aufenthaltsort der Iason ausfindig machen. Der Präsident und seine zivile Administration bemühen immer hektischer und entschlossener verschiedene Mittel, um den Verräter ausfindig zu machen. Sie starten ihre Kampagne unter dem Namen „Iron Broom“ und ziehen alle Register: Unangekündigte Durchsuchungen, Befragungen und Verhöre, weder Gesetze, noch Dienstgrad oder politische Immunität sind heilig. In Anbetracht dieses radikalen Vorgehens legt die Attorney General Dr. Hayes ihr Amt aus Gewissensgründen nieder. Die Nerven liegen blank.


Aus ungeklärten Gründen lassen die Cylonen für eine Weile von der Iason ab. In dieser Zeit bereitet die Administration eine Akquisition eines sehr seltenen Blutanalysegerätes vor. Eine Gruppe Marines, begleitet von der Master at Arms SGT Ryback, Cyprian Eldar und George Meinhard werden auf die Freedom of the Stars geschickt um es von dort auf Befehl des Präsidenten zu beschlagnahmen. Die Lage vor Ort gestaltet sich anders als erwartet. Eine Menschentraube wütender Passagiere formiert sich vor dem Team und gerät in Rage, als sie Mr. Eldar erkennen. Ein Aufrührer, der sich in die Reihen der Zivilisten begeben hat, eröffnet das Feuer aus einer Pistole. Gunnery Sergeant Taggart verliert die Kontrolle über die Situation, die Marines und Mr. Meinhard erwidern das Feuer, sichern die Lage und akquirieren das gesuchte Gerät. Die eilig überstellten Mediziner der Iason konnten nur noch den Tod von zehn Passagieren feststellen. Ein lokaler Reporter zeichnet die Geschehnisse auf seiner Videokamera auf. Die Aufzeichnungen gelangen auf Umwegen an Mr. Domenico Sato auf der Iason. Der engagierte Schöpfer des „New Colonial Networks“ schneidet daraus einen Sonderbericht, der flottenweit ausgestrahlt wird.


Auf der Iason bauen die Wissenschaftler und Mediziner derweil rund um den Projektleiter Mr. Eldar fieberhaft an einem experimentellen Prototyp eines Cylonendetektors und beginnen bald die Blutanalyse der Crew, angefangen mit dem Führungspersonal und dem Stab des Präsidenten.


Während die Wut in der Flotte beinahe überkocht, kommt es zu diversen außergewöhnlichen Verstößen gegen die Autorität von Commander Reed, ihrem XO LTC Sellars und LT Rawhide auf der Iason. Soldaten besetzen das CIC und senden die „Demeterkratur“, eine beißende Kritik am Präsidenten durch einen Satiriker namens Rumfray Belagos, über den Schiffsfunk. SGT Ryback schießt auf ihre Vorgesetzte LTC Sellars im CIC und verletzt sie dabei lebensgefährlich.


Während im Schiff die Loyalitäten zu schwanken drohen und es kräftig rumort, kommt es zu einem Bombenanschlag auf das Büro des Commanders in welchem mit dem Cylonendetektor operiert wird. Der Detektor wird bei dem Selbstmordanschlag vollständig vernichtet, einige Mitarbeiter am Projekt versterben. Der Täter ist Domenico Sato, der beliebte Fernseh-Reporter des NCN! Er war erst kurze Zeit zuvor mit einem Raptor aus der Flotte zurückgekehrt. Noch während darüber gerätselt wird, was seine Beweggründe gewesen sein könnten, setzt kurze Zeit später zu jedermanns Erstaunen Domenico Sato mit einem Raptor auf die Iason über. Ein zweites Mal?! Mr. Sato ist ein Cylon, daran besteht nun kein Zweifel mehr. Der Cylon namens Sato erklärt, er sei ohne sein Wissen oder Zutun ausgetauscht worden und hätte sich nun freiwillig gestellt.


Präsident Demeter lässt den Cylonen befragen. Als ihm die Antworten nicht ausreichen, werden härtere Verhörmethoden angeschlagen. Schlussendlich wird Mr. Meinhard damit beauftragt Mr. Sato, einen vormals guten Freund, zu foltern um an weitere Informationen zu kommen. Mr. Meinhard befolgt den Befehl, wie zuvor schon auf der Freedom of the Stars. Mr. Sato überlebt die Prozeduren und wird in die Brig der Iason verbracht. Geplagt von Gewissensbissen erklärt Mr. Meinhard kurze Zeit später seinen Rücktritt von allen Ämtern und Aufgaben in der Administration Demeter.
Der Verlust seiner wichtigsten Berater, das Attentat auf LTC Sellars, sowie zahlreiche andere kleine Vorfälle lassen den Präsidenten um seine Sicherheit fürchten. Aus Angst vor einer Meuterei fasst er den Plan, auf die CSV Osiris überzusetzen und schart seine verbliebenen Getreuen um sich. Zusammen mit anderen zivilen Schiffen, deren Kapitäne ihm loyal ergeben sind, springt er zu unbekannten Koordinaten.


Die massenhaften Sprünge der letzten Tage haben die kritischen Tyliumvorräte in der verbliebenen Flotte nahezu erschöpft. Aus der Verzweiflung heraus andernfalls zu stranden, plant der Stab der Iason eine nahe cylonische Basis auf einem Asteroiden zu überfallen und die dortige Tyliummine zu übernehmen. Die Iason springt alleine zu den Koordinaten des Asteroidengürtels und begibt sich in ein riskantes Gefecht mit dem cylonischen Basisstern im Orbit des Tylium-Asteroiden, der der Iason militärisch weit überlegen ist. Das riskante Manöver gelingt und der Basisstern steht in Flammen, als plötzlich ein zweiter Basisstern in das System springt. Die schwer beschädigte Iason ist einem Kampf mit einem weiteren Basisstern nicht gewachsen, die Viper haben nur noch wenig Treibstoff und Munition geladen. Die Situation erscheint aussichtslos. Noch bevor der Rückzug befohlen wurde, springt plötzlich der Battlestar Acheron das System, nimmt den Kampf mit dem Basisstern auf und vernichtet ihn. Die Acheron war in Verfolgung des besagten Basissterns und hat so durch schieren Zufall die Iason gefunden und gerettet. Der Admiral gliederte sodann die niedriger graduierte Führung der Iason-Flotte, entsprechend der militärischen Befehlskette, in die BSG 42 ein. Admiral Adams dehnt umgehend das Kriegsrecht auch auf die Iason Flotte aus, womit alle Ämter der gewählten zivilen Vertreter des Volkes ruhen.


Einschub: Die Geschichte der Acheron-Flotte


Die nahezu neue Battlestar Acheron ist das führende Schiff der Battlestar Group 42 (BSG 42) mit Admiral Calista Adams an der Spitze. Die BSG 42 gehörte gemäß der "Forward as One"-Doktrin zu den schnellen Eingreif- und Krisenreaktionskräften der Colonial Forces. Die Acheron überlebte mit mit einem Begleitschiff als einzige den Angriff auf Virgon, wobei Glück dabei eine ausschlaggebende Rolle spielte. Nach einer kurzen Phase der Schadensaufnahme (nur wenige) und der Orientierung begann Admiral Adams die Suche nach weiteren Überlebenden. Da alle Daten die vollkommene Zerstörung der Flotte und der Zwölf Kolonien nahe legten, machte man sich nicht die Mühe zurückzukehren, sondern sammelte in den Randzonen ein, was zu finden war. So kam eine kleine Flotte zustande, die im Gegensatz zur Iason-Flotte unter Kriegsrecht steht. Es gibt eine strikte Trennung zwischen militärischen und zivilen Aufgaben. Um sämtliche zivilen Bereiche kümmert sich ein Rat aus Schiffskapitäne und engagierten Bürgern. In bestimmten Fällen werden sie von der Besatzung der Acheron unterstützt. Die Acheron hatte eine glücklichere Ausgangssituation als die Iason: Sie wurde gerade für eine neue Mission beladen und verfügte über (noch) gute Vorräte an etlichen Dingen und fast vollständige Crew. Die Acheron kann weder eigene Viper noch Lebensmittel, etc. produzieren. Admiral Adams hatte bereits kurz nach dem Angriff der Cylonen in ihrer Flotte das Kriegsrecht ausgerufen, dementsprechend gab es dort auch keine Bemühungen um eine zivile Regierung. Stattdessen bestand ein ziviler Rat, welcher dem Militär unterstellt war und in Harmonie und Einklang Probleme löst. Insgesamt hatte die Acheron auf ihrer bisherigen Reise mit deutlich weniger Krisen und Schlachten zu kämpfen, blieb jedoch auch nicht völlig von Angriffen der Cylonen verschont.

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